der Traum vom Reiten


Ein Kind nähert sich auf der Weide einem Fohlen und versucht es anzufassen.
Knabe:
Komm, Füllen, komm lass mich hinauf!
Wir wollen reiten bergab, bergauf.
Füllen:
Nein, Knabe, zu schnell ist dir mein Trab,
Ich würfe dich unversehens herab.
Dort an der Ecke steht ein Pferd,
Das ist solch eines Reiters wert.

Er wollt es noch fassen mit seiner Hand,
Da war‘s wie ein Blitz davongerannt.
Er rümpfte die Nase und trabte dann
Mit dem Steckenpferd bergab, bergan;
Wenn er groß wird (so hat er sich‘s vorgenommen),
Will er doch noch auf das Füllen kommen.
 

 











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